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STOLZ ALS TREIBENDE KRAFT

Wie können wir positive Emotionen nutzen, um Ziele zu erreichen?


Um was geht es?

Emotionen spielen eine fundamentale Rolle in unserem alltäglichen Leben und beeinflussen unser Verhalten und unsere Entscheidungen. Unter den vielen positiven Emotionen, die uns zur Verfügung stehen, gibt es eine, die oft übersehen wird: der Stolz. Barbara Fredrickson, eine renommierte Forscherin auf dem Gebiet der Positiven Psychologie, zeigt auf, wie positive Emotionen wie Stolz nicht nur unser Wohlbefinden steigern, sondern auch unsere Motivation und unser Erfolgspotenzial erhöhen können.


In meinem Alltag in der Arbeit mit Führungspersonen erlebe ich oft, dass das Gefühl Stolz als unangebracht eingeschätzt, respektive in Verbindung mit Arroganz gebracht wird.


Die folgenden Ausführungen sollen zeigen wie lohnenswert das positive Gefühl Stolz sein kann und wie Sie Zugang zu dem Gefühl erlangen können.

Die Bedeutung positiver Emotionen nach Barbara Fredrickson:

Barbara Fredrickson hat die "Broaden-and-Build"-Theorie entwickelt, die besagt, dass positive Emotionen unsere Gedanken und Handlungsmöglichkeiten erweitern. Diese Emotionen helfen uns, aus unserer eigenen Denkweise herauszutreten und kreativer, flexibler und anpassungsfähiger zu sein. Stolz, als eine solche positive Emotion, kann uns helfen, unser Selbstvertrauen zu stärken und unsere Fähigkeiten zu erweitern.


Stolz als Motivator und Ressourcenverstärker:

Stolz entsteht, wenn wir auf unsere eigenen Leistungen zurückblicken und Zufriedenheit darüber empfinden. Diese positive Emotion dient als Motivator, der uns dazu inspiriert, unser Verhalten in Richtung positiver Ergebnisse zu lenken. Wenn wir stolz auf vergangene Erfolge sind, werden wir motiviert, ähnliche Anstrengungen in Zukunft zu unternehmen. Diese Motivation ermöglicht es uns, neue Fähigkeiten zu erlernen, neue Möglichkeiten zu erkunden und somit unser eigenes Potenzial zu erweitern.


Stolz als Werkzeug zur Bewältigung von Herausforderungen:

Positive Emotionen wie Stolz tragen dazu bei, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress und negativen Emotionen zu stärken. Wenn wir stolz auf unsere bisherigen Erfolge zurückschauen, erinnern wir uns daran, dass wir bereits schwierige Situationen bewältigt haben. Dies verleiht uns die Zuversicht, auch aktuelle Hindernisse zu überwinden und unsere Ziele trotz Herausforderungen zu erreichen.


So kann es sich lohnen mit gezielter Selbstreflexion auf die Suche nach all den vielen bisherigen Situation im Leben zu gehen, in denen Sie stolz sein durften.


Folgende Übung kann Sie bei der Selbstreflexion unterstützen:

Zeichnen Sie eine Linie auf ein Papier und betrachten diese als Ihr Leben (Timeline). Gehen Sie gedanklich bis zu einem Zeitpunkt zurück, an den Sie sich gut erinnern können, das kann idealerweise in der Kindheit sein. Stellen Sie sich folgende Fragen:

Wann waren Sie richtig stolz auf sich selbst, sich Ihrer Fähigkeiten bewusst und voller Selbstbewusstsein?

Wann leisteten Sie etwas Lobenswertes, erreichten etwas durch Ihre eigenen konzentrierten Anstrengungen?

Zeichnen Sie Erfolgserlebnisse auf der Linie ein und gehen gedanklich dahin zurück. Welche Gefühle nehmen Sie wahr? Zufriedenheit? Stolz? Freude? Dankbarkeit?


Die Suche nach Ihren Sternstunden, welche Sie mit dem Gefühl Stolz verbinden können...






Fazit:

Die Forschung von Barbara Fredrickson über positive Emotionen zeigt, dass Stolz nicht nur eine angenehme Empfindung ist, sondern auch ein wirksamer Motivator sein kann. Indem wir die Theorien von Fredrickson nutzen und den Stolz als Werkzeug einsetzen, können wir unsere Ziele mit mehr Zuversicht, Motivation und kreativen Denkansätzen angehen. Der Stolz erweitert unsere Gedanken und Ressourcen, stärkt unsere Widerstandsfähigkeit und erinnert uns daran, wie viel wir bereits erreicht haben. Durch die bewusste Integration von positiven Emotionen wie Stolz in unseren Alltag können wir unseren Weg zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben ebnen.



 

 

 

 

 

 

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