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VERTRAUEN IN DER FÜHRUNG

EIN SCHLÜSSEL ZUR LOYALEN ZUSAMMENARBEIT


Als Führungsperson ist es von Bedeutung, Vertrauen aufzubauen und zu pflegen, sowohl zu den Mitarbeitenden als auch zum Unternehmen selbst.

Warum? Weil Vertrauen das Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bildet. Es ermöglicht eine offene Kommunikation, fördert Engagement und Kreativität und schafft eine positive Arbeitsumgebung.


Folgende Grundsätze können Sie als Führungspersonen unterstützen:


Wenn wir das Gute im Menschen erwarten und sehen, hilft uns dass, Vertrauen aufzubauen.

Hierzu kann der sozialpsychologische Pygmalion-Effekt genannt werden, welcher sich auf die Tendenz von Menschen bezieht, sich entsprechend den Erwartungen anderer zu verhalten oder zu entwickeln. Wenn wir also positive Erwartungen an die Mitarbeitenden haben, tendieren diese dazu, sich entsprechend positiv zu entwickeln und erzielen gute Leistungen. Dies geschieht, weil die Mitarbeitenden unsere positiven Erwartungen wahrnehmen und sich entsprechend verhalten, was zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung führt.


Wenn wir die Perspektive wechseln können, hilft uns das, Vertrauen aufzubauen.

Die individuelle Sichtweise eines Menschen entsteht aus den individuellen Erfahrungen, die er im Laufe seines Lebens gesammelt hat. Daher ist es unproduktiv, anderen Menschen eine "falsche" Sichtweise zu unterstellen. Es ist sinnvoller, wenn wir anerkennen, dass in jeder Wahrnehmung wertvolle Einsichten verborgen liegen. Wir sollten daher ein ehrliches Interesse daran haben, wie andere zu ihrem Weltbild gelangt sind, und offen sein für die Vielfalt der Perspektiven.


Wenn wir die positiven Absichten hinter Verhaltensweisen erkennen.

Wenn wir das Verhalten einer anderen Person als inakzeptabel oder einschränkend empfinden, kann es helfen, sich daran zu erinnern, dass hinter jedem Verhalten eine positive Absicht steht - positiv in dem Sinne, dass die Person damit etwas Positives für sich erreichen möchte. Indem man dies anerkennt, fällt es leichter, Menschen auch dann mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen, wenn sie Fehler gemacht haben oder sich auf eine Weise verhalten haben, die man persönlich nicht gutheißen kann. Mit dem Wissen, dass hinter Verhaltensweisen persönliche Bedürfnisse stehen, fällt es leichter gemeinsam Lösungen zu finden, welche die verschiedenen Bedürfnisse erfüllen.


Wenn wir für Transparenz und Offenheit sorgen.

Und dabei die gegenseitigen Erwartungen klären. Die Klärung der gegenseitigen Erwartungen schafft ein Fundament, worauf wir eine verbindliche Zusammenarbeit bauen können. Dabei ist es wichtig Klarheit zu schaffen, was erforderlich ist, um die Anforderungen der Rolle und Aufgaben zu erfüllen und welche Rahmenbedingungen gegeben sind. Hier lohnt sich Offenheit und Transparenz, so dass keine "falschen Erwartungen" geweckt werden. Denn Unklarheiten bezüglich Erwartungen können das Vertrauen empfindlich stören.


Als Führungsperson ist es wichtig, verbindlich zu sein und sein Verhalten mit den Werten des Unternehmens in Einklang zu bringen. Indem man sein Vertrauen in die Mitarbeitenden zeigt und sie dabei unterstützt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, baut man eine starke Beziehung auf, die für den Erfolg des Unternehmens von entscheidender Bedeutung ist.



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