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POSITIVE TEAMENTWICKLUNG

Ich freue mich sehr, die Begleitung eines Teamentwicklungsprozesses eines Pflegeteams erfolgreich abgeschlossen zu haben. Gerne gebe ich in diesem Beitrag einen Einblick in den positiven Entwicklungsprozess.


Ausgangslage (Spätsommer 2022):

Die Auftraggeberin und führungsverantwortliche Stationsleitung hat das Team (ca. 20 Mitarbeitenden) vor einigen Monaten übernommen. Das Team der Station hatte in den letzten vier Jahren oft Wechsel von Stationsleitungen.

Das Team erlebte mehrere Führungswechsel, hatte eine hohe Fluktuation und unbesetzte Stellen, dazu kam Corona und teilweise sehr aufwändige Patienten. Neue Mitarbeitende haben bereits gestartet und kommen noch dazu.


Welche Ziele sollen mit dem moderierten Teamentwicklungsprozess erreicht werden:

  • Nachhaltige Strukturen der Zusammenarbeit sind erarbeitet.

  • Vertrauensvolle Teamkultur.

  • Gegenseitiges Kennenlernen (Integration neue MA).

  • Teamregeln/Teammotto ist erarbeitet.

  • Leistungsfähiges, verantwortungsvolles und zufriedenes Team, welches situativ und flexibel mit Belastungen und Veränderungen umgehen kann.

  • Gemeinsames transparentes Pflegeverständnis.

  • Bestmögliche Versorgung der Patienten.


Einblick in die Teamworkshops:


Es haben 3 moderierte Teamworkshops stattgefunden. Und dazwischen führte ich Nach- Verlaufs- und Vorbereitungsgespräche mit der Stationsleitung.


Rückmeldungen zum Teamentwicklungsprozess von der Stationsleitung:

  • Gute Absprachen zu den Zielen und den Inhalten.

  • Sehr gute Vorbereitung der Teamworkshops.

  • Aufgaben aus den Workshops für das Team waren unterstützend.

  • Positive und wertschätzende Kommunikation in den Teamworkshops.

  • Angenehme und entspannte Arbeitsatmosphäre.

  • Wünsche/Ziele und Erwartungen wurden aufgenommen und verfolgt.

  • Die Stärken im Team wurden hervorgehoben, was nach meinem Gefühl sehr motivierend erlebt wurde und Ansporn ist zu noch besseren Leistungen.

  • Ich bin sehr zufrieden mit den 3 Workshops, sie haben zu einer deutlich angenehmeren Arbeitsatmosphäre geführt.

Welche Wirkungen/Nutzen konnten im Team beobachtet werden:

  • Arbeitsgruppen zu erarbeiteten Themen haben stattgefunden, Ergebnisse wurden im Team präsentiert.

  • Der Teamzusammenhalt und Teamgeist wurde gestärkt.

  • Mitarbeitende sind motiviert, sich an gemeinsame Vereinbarungen zu halten.

  • Regeln für den Mittagsrapport sind vereinbart und schriftlich festgehalten.

  • regelmässige Feedbackrunde am Mittag ("top of the day")wird geschätzt (auch kritische Rückmeldungen werden offen geäussert).

  • Veränderung am Mittagsrapport werden positiv empfunden, dadurch wurde die fachliche Betreuung der Patienten verbessert.

  • Mitarbeitende trauen sich nach eigenen Aussagen mehr zu.

  • Es wurde herausgefunden, dass die Zusammenarbeit bei Eintritten nicht gut funktioniert, was sich vorher niemand traute auszusprechen. Seitdem wurde die Zusammenarbeit verbessert.

  • Übernahme der Eigenverantwortung und mehr Flexibilität im Arbeitsprozess haben sich deutlich verbessert bis ganz erfüllt.

  • Mehr Humor und Gelassenheit bei der täglichen Arbeit.

  • Gute Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Team (positive Rückmeldungen vom Ärztlichen Dienst).

  • Integration neuer und älterer Mitarbeitenden ist gelungen.

  • Mitarbeiter haben mehr Offenheit gegenüber der Leitung (nach Aussage von Mitarbeitern).

  • Stationsleitung fühlt sich gut integriert und kommt gerne zur Arbeit.

Die Zusammenarbeit mit der Stationsleitung und dem ganzen Team war äusserst konstruktiv und wertschätzend und so hat mir die Begleitung sehr viel Spass gemacht. Vielen Dank!


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